Web-Security

Technischer Status deutscher
Kanzlei-Websites

Kanzlei-Websites sind heute nicht nur digitale Visitenkarten, sondern zentrale Kontaktpunkte für Mandantenkommunikation und datenschutzrelevante Abläufe. Die Studie zeigt, welche Hinweise auf konkreten Prüf- und Handlungsbedarf hindeuten.

Vollständige Studie als PDF erhalten

Inklusive Methodik, Datenbasis, zentraler Befunde und Einstufung der Ergebnisse. Keine persönlichen Daten nötig.

Bereits im Einsatz bei Datenschutzbeauftragten, Compliance-Verantwortlichen und Kanzleien zur Einschätzung von Websites.

Zentrale Erkenntnisse

Die Auswertung der untersuchten WordPress-Websites zeigt, dass mehrere technisch relevante Hinweise in erheblichem Umfang öffentlich erkennbar sind. Dabei handelt es sich nicht um einzelne Sonderfälle, sondern um wiederkehrende Muster innerhalb der analysierten Datenbasis.

80,2%

Veraltete WordPress-Versionen

56,4 %

Öffentlich erreichbare XML-RPC-Schnittstelle

31,8 %

Sichtbare Benutzerinformationen

60,4 %

Mindestens zwei technische Auffälligkeiten

Die Ergebnisse sprechen nicht für isolierte Einzelfälle, sondern für wiederkehrende Muster
innerhalb der untersuchten Datenbasis.

Warum diese Befunde relevant sind

Warum Kanzlei-Websites sensibel sind

Kanzlei-Websites sind heute mehr als reine Informationsseiten. Über sie werden Inhalte bereitgestellt, Anfragen verarbeitet und digitale Funktionen eingebunden. In einem Umfeld, das auf Vertraulichkeit, Sorgfalt und Professionalität basiert, ist ihre technische Aufstellung deshalb von besonderer Bedeutung.

Warum öffentliche Hinweise relevant sind

Sichtbare Hinweise können Rückschlüsse auf Wartungsstände, Konfigurationen und potenzielle Angriffsflächen zulassen. Sie sind deshalb relevant, weil bereits von außen erkennbare Merkmale auf Prüf- oder Anpassungsbedarf hindeuten können.

Warum Muster besonders signifikant sind

Besonders aufschlussreich wird die Einordnung dort, wo mehrere Auffälligkeiten gemeinsam auftreten. Solche Kombinationen sprechen oft nicht für einen isolierten Einzelbefund, sondern für wiederkehrende Muster im laufenden Betrieb. Das kann ein Hinweis darauf sein, dass Wartung, Konfiguration oder digitale Pflege nicht durchgängig umgesetzt wurden.

Methodik

Die Studie basiert ausschließlich auf öffentlich zugänglichen Informationen zur Struktur und Konfiguration von Websites. Ziel ist keine vollständige Sicherheitsprüfung einzelner Websites, sondern eine nachvollziehbare Einstufung struktureller Hinweise innerhalb einer klar definierten Datenbasis.

Die Auswertung erfolgte automatisiert und wurde ergänzend durch manuelle Stichproben geprüft.

Zusätzlich wurden 100 Datensätze manuell geprüft und abgeglichen.

Auffälligkeiten treten häufig gemeinsam auf

Die Mehrheit der untersuchten Websites weist mehrere Auffälligkeiten auf. Isolierte Einzelbefunde sind dabei deutlich seltener als wiederkehrende Kombinationen verschiedener Merkmale.

60,4 % der analysierten Websites weisen mindestens zwei Auffälligkeiten auf.

Technische Einordnung Ihrer Website

Ergänzend zur allgemeinen Studie kann eine einzelne Website anhand derselben Untersuchungslogik technisch eingeordnet werden. Dadurch entsteht eine erste Einschätzung zu öffentlich erkennbaren Wartungsständen, Konfigurationen und strukturellen Auffälligkeiten.

Die Auswertung dient nicht der einmaligen Fehlerkorrektur, sondern der nachvollziehbaren Einordnung des aktuellen technischen Zustands Ihrer Website.

Über Pagebotics

Pagebotics entwickelt Analyseverfahren für zugängliche Web-Infrastrukturen. Der Fokus liegt dabei auf strukturierten Datenanalysen und der Bewertung erkennbarer Konfigurationen.

Studie anfordern oder Website prüfen

Fordern Sie die vollständige Studie an oder lassen Sie Ihre Website auf Basis derselben Kriterien prüfen. Beide Optionen ermöglichen eine nachvollziehbare Einschätzung der auf Ihrer Website sichtbaren Hinweise.